2021 das Jahr der Pleitewelle oder das Jahr der Möglichkeiten?

2021 das Jahr der Pleitewelle oder das Jahr der Möglichkeiten? E-Commerce wächst überproportional, die Gastronomie steht still, der stationäre Einzelhandel ist mit Ausnahme von Lebensmitteleinzelhändlern, Drogeriemärkten und Apotheken, aufgrund der aktuellen Pandemie, geschlossen. Viele der Einzelhändler sitzen auf ihren Waren, haben hohe laufende Kosten, wie z. B. Mieten und die meisten haben keinen Plan – wie ihre Waren in die Hände der Zuhause sitzenden Kunden gelangen könnten.

Ich sehe Restaurants, die ihre Speisen zum vollen Restaurantpreis zum Mitnehmen anbieten. Bei der Mitnahme entstehen Unmengen Plastikmüll, meterweise wird Alufolie verwendet oder es kommen etwa Styropor-Verpackungen (z. B. geschäumtes Polystyrol) zum Einsatz. Oder etwa die Lufthansa, die in weiten Teilen mit ihren Flugzeugen am Boden steht und dabei Staatsgelder verbrennt. Sie steht fast stellvertretend für die gesamte Touristikbranche. Ich könnte hier noch viele Beispiele nennen, wo es nicht läuft.

Aber wo sind die neuen Ideen? Wo sind die, die Chancen sehen und Ideen haben? Lasst uns neue Geschäftsideen entwickeln und umsetzen. Lasst uns daran und dafür arbeiten, Geschäftsmodelle agil und zukunftssicher zu gestalten.

Noch ist es schwer vorstellbar – aber das Ende der Pandemie wird kommen. Und neben Erleichterung wird dies auch neue Energie bringen. Eine Aufbruchsstimmung, die wir alle bitter nötig haben.

Lasst uns ein Feuerwerk abrennen und 2021 aktiv gestalten!

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Wenn wir die Pandemie hinter uns gebracht haben, die Toten betrauert und zerbrochenes aufgeräumt,  kann ein neues Kapitel in der Geschichte Deutschlands, Europas und der Welt geschrieben werden.

Doch wir müssen jetzt damit beginnen!

Jan R. Bergrath

20, 21, 22… Neues Jahr – Neues Glück!

Was für ein Jahr! 2020 war in vielerlei Hinsicht ein anderes Jahr. Für die meisten Menschen haben ganz offensichtlich Veränderungen in einer Größenordnung stattgefunden, wie sie diese weder erwartet, noch gekannt haben.

Grundsätzlich ist Veränderung die große Konstante in unser aller Leben. Um sich dies vor Augen zu führen helfen Fotos oder Filme. Besonders wenn auf ihnen Alltagssituationen festgehalten sind, erscheinen diese in der Retrospektive plötzlich merkwürdig. Ob es die PKW Modelle der 1980er oder 1990er Jahre im Straßenbild sind oder die Kleidung der Menschen in den unterschiedlichen Jahrzehnten, die Veränderung ist faktisch konserviert. So zeigen auch technische Geräte vom Walkman bis zum neuesten I-Phone zeigen den jeweils aktuellen Stand der Technik. Schaut man sich heute die grafische Oberfläche von Windows 95 hat man einen ähnlichen Effekt, wie bei dem Computerspiel FIFA auf der PlayStation 2 – es wirkt fast niedlich und es fällt schwer darin die tatsächliche Wichtigkeit und Bedeutung zu sehen, die es damals hatte.

Interessant wird es, wie die ganzen Alltagssituationen mit Masken in etwa 5 oder 10 Jahren auf uns wirken werden und vor allem wie das Jahr 2020 dann bewertet werden wird. Wie man darauf schauen wird, etwa in ein Flugzeug zu steigen um die halbe Welt zu reisen und sich maximal gegen Malaria geimpft zu haben?

Aus heutiger Sicht gelten die vergangenen 1920er Jahre als die goldenen 20er Jahre. Mit Beginn des Jahres 2021 bleiben uns noch 9 Jahre, dieses Jahrzehnt zu einem richtig Guten zu machen. Es liegt an jedem Einzelnen. Ja, es gibt aktuell sehr viele große Herausforderungen, dennoch sind diese zu meistern. Ob Klimawandel, Pandemie oder die Art wie momentan Wirtschafts- und Erwerbsleben funktioniert.

Quelle: eigenes Bild Copyright Jan R. Bergrath

Ich höre und lese oft in den Medien, dass in der Politik „das Ziel“ oder der „große Plan“ fehlt. Das mag so sein, mir fehlt hier die Gestaltungsmöglichkeit jedes Einzelnen! Vielleicht erscheinen auch die Rufe nach „dem großen Plan“ in einigen Jahren als… merkwürdig.

Macht eure Pläne, entwerft eure Ideen und Ziele für 2021 und gleich für das gesamte Jahrzehnt. Bleibt oder werdet Gestalter, auf EUCH kommt es an. Optimisten, Gestalter und Macher: 2021 wird die Grundlage für Eure goldenen Zwanziger! Lasst es und anpacken.

Jan R. Bergrath

Sei Veränderung und gestalte – oder werde verändert – deine Entscheidung!

Vor mehr als 16 Jahren habe ich mein persönliches Motto entwickelt: „Nichts ist so konstant – wie die Veränderung.“ Es steht stellvertretend für die tägliche Veränderung und Weiterentwicklung der Welt. Veränderung ist nicht aufzuhalten, man kann sie aber gestalten. Wie und in welcher Form gestaltet werden kann, liegt an der persönlichen Haltung und Einstellung.

Stark verkürzt lässt sich sagen, es gibt Menschen die veränderungsaffin sind (sie lieben Veränderung) und veränderungsaverse Menschen (diese mögen Veränderung nicht). Veränderungen passieren allerdings unabhängig davon, ob man sie nun mag oder nicht.

Daher lässt sich die Anzahl der Handlungsoptionen auf ZWEI Möglichkeiten reduzieren. Erstens Veränderung mitgestalten oder zweitens verändert werden.

WAS BEDEUTET DAS FÜR DICH?

1. Veränderung geschieht andauernd und fortlaufend
2.
Lerne Veränderung zu antizipieren
3.
Beobachte die Veränderungen um Dich herum
4.
Adaptiere Veränderungen schnell
5.
Verändere und Entwickle Dich ständig weiter
6.
Genieße die Veränderung
7.
Sei bereit Dich schnell und mit Spaß und Freunde zu verändern, und zwar wieder und immer wieder! 

Es ist Deine Entscheidung wie Du zu Veränderung stehst. Dennoch muss klar sein, dass früher (wann auch immer das gewesen sein soll), gar nicht alles besser gewesen sein kann. Wenn dem so wäre, warum leben wir Menschen dann nicht immer noch Höhlen und sammeln und jagen was wir zum Leben brauchen? Welche Haltung bringt Dich und damit auch die Menschen insgesamt wohl weiter? Deine Entscheidung!

Energie aus der Cola-Dose

Und wieder eine neue Dose im Supermarktregel…

Allgemein gilt bei Coca Cola die Devise: unabhängiger von Softdrinks zu werden. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, brachte der Konzern im Juni 2019 gemeinsam mit Costa Coffee einen eigenen Fertigkaffee auf den Markt. Das Getränk, das in 250ml-Dosen erhältlich sein wird und rund 30 Prozent weniger Zucker enthalten soll als vergleichbare Ready-to-Drink-Kaffees aus dem Kühlregal, ist vorerst lediglich in Großbritannien erhältlich.

Entgegen den Softdrinks-Unabhängigkeitsbestrebungen gibt einen seit rund eineinhalb Monaten ist Coca-Colas eigener Energy-Drink in Deutschland erhältlich. Die Produktbezeichnung lautet „Coca Cola Energy“ und einer zuckerfreien Alternative will der Konzern Red Bull Marktanteile abjagen. Red Bull ist ja schon seit Jahren mit einem Cola Produkt auf dem Markt.

 

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Bislang konnte Coca Cola nie erfolgreich einen eigenen Energy-Drink positionieren. Daher erwarb die Coca Cola Company im Jahr 2015, 16,7 Prozent der Anteile und die weltweiten Vertriebsrechte des Monster-Drinks. Allerdings ist es gemäß Beteiligungsvertrag untersagt, selbst und direkt im Energy-Drink Geschäft tätig zu werden. Da ist Ärger vorprogrammiert, in den nächsten Wochen wird sich entscheiden ob Coca Cola das Produkt vom Markt nehmen muss.

Dabei hat man sich doch gerade mit der Produktabgrenzung und dem Unterscheidungsmerkmal so viele Mühe gemacht. Coca-Cola verzichtet in seinem Wachmacher komplett auf Taurin und setzt stattdessen auf Guarana als Koffeinlieferant.

Interessanter Weise sind Energy-Drinks sind eine der am schnellsten wachsenden Sparten im Getränkeregal. Allein in Deutschland beträgt das Umsatzvolume fast eine Milliarde mit wachsender Tendenz. Das Segment Cola-Getränke dagegen ist seit Jahren rückläufig.

Viel wichtiger hingegen wird zukünftig der Markt für neue Getränke, die sich an die gesundheitsbewusste Zielgruppe Millenials richtet. Das wird die Zuckergetränkebranche massiv unter Druck setzen egal ob Cola oder Energy-Drink.

Wie der Konzern sich neu erfinden will und wird scheint offen. Es gilt das eigene Geschäftsmodell agil und zukunftssicher zu gestalten.

Stationärer Handel vor 25 Jahren – Kaufhäuser

Vor etwa 25 Jahren betrieben die vier wesentlichen Kaufhausgruppen Karstadt, Kaufhof, Hertie und Horten insgesamt noch rund 400 Filialen. Heute sind es 174 Filialen.

Unter dem Druck schwindender Marktanteile schlossen sich im vergangenen Jahr nach langem Ringen die beiden letzten verbliebenen Warenhausunternehmen Kaufhof und Karstadt zusammen.

Mit dem Versprechen, „alles unter einem Dach“ lockten die Warenhäuser einst massenweise Kunden die Filialen. Noch Mitte der siebziger Jahre verfügten Kaufhäuser über einen Marktanteil von 15 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes.

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Der Marktanteil von Galeria Karstadt Kaufhof am Einzelhandelsumsatz heute beträgt weniger als 1 Prozent.

Wie sieht das Konzept bzw. das zukunftsfähige Geschäftsmodell aus?

„Wir sind zusammen deins“ lautet der aktuelle Claim. Aber welcher Mehrwert für den Kunden wird dadurch generiert? Wie sollen Marktanteile gewonnen werden?

Ein Blick auf die www.galeria.de spricht Bände:

Mit Einführung der neuen gemeinsamen Marke wird es sehr attraktive Angebote geben. Das Beste aus beiden Welten wird vereint, so dass Sie sich auf eine noch schönere und inspirierendere Produktauswahl freuen können. Die Sortimentskompetenz wird so noch einmal deutlich optimiert.

Durch die höhere Anzahl der Filialen (über 170) erreichen ca. 80% der deutschen Bevölkerung auf schnellem Wege unsere Warenhäuser. Dies wird auch zukünftig im Hinblick auf die Online- und Filial-Services ein großer Vorteil für Sie sein, da Pakete bald an noch mehr Standorten abgeholt und umgetauscht werden können. Leider ist dies bislang noch nicht unternehmensübergreifend möglich.

Da steht, der Mehrwert für den Kunden ist: 80% der Deutschen können Pakete, die online bestellt wurden, an mehr Standorten abholen!

Wollen wir mal raten wie die Anzahl der Filialen und der Marktanteil mit diesen Ideen in zwei Jahren aussehen wird!?

HEY GALERIA _ AUFWACHEN!

Agile Geschäftsmodelle sind die Zukunft

Das Handelsblatt schreibt in seiner Online Ausgabe vom 25.06.2019 – 14:51 Uhr:

„Zalando baut sein Geschäftsmodell um“

Nachgeschoben wird die folgende Begründung: Sinkende Umsätze pro Einkauf der Kunden machen Zalando zu schaffen. Mehr Markenpartner, schnellere Lieferung und Personalisierung sollen den Trend umkehren*.

Dieser Artikel ist ein typisches Beispiel der schreibenden Zunft. Der Tenor ist stets, oh nein es verändert etwas. Das kann ja nur schlecht sein. Spannend ist hier, es handelt sich um Vertreter der Wirtschaftsjournalisten, denen man eigentlich wirtschaftliche Kompetenz zusprechen könnte. Allerdings werden hier offensichtliche Dinge nicht gesehen oder beschrieben. Der Kabarettist Volker Pispers spricht in solchen Fällen häufig von journalistischen Hirnzwergen.

Geschäftsmodelle sind heute agil! Die Anpassung, das ständige Überprüfen und sich selbst andauert neu zu erfinden ist heute die wichtigste Voraussetzung um ein Geschäftsmodell zukunftssicher zu gestalten.

Warum ist das so?
Das liegt an zwei Dingen erstes wer sich nicht ständig hinterfragt, optimiert und entwickelt, verliert den Anschluss und in letzter Konsequenz die Existenzberechtigung. Zweitens alles unterliegt einer zunehmenden Beschleunigung, d.h. auch das Veränderungen in immer kürzeren Zyklen stattfinden. Was heute funktioniert, ist morgen vielleicht schon aus der Zeit gefallen oder es wurde durch Innovation überholt.

Halten wir uns vor Augen die 4. industrielle Revolution hat gerade erst begonnen und bietet riesige Potentiale Mehrwerte zu schaffen. Daher ist es um so wichtiger das eigene Geschäftsmodell agil zu gestalten.

Wie gestaltet man ein agiles Geschäftsmodell?

Hier hilft die Firma StrukturWandlerDie StrukturWandler Mission ist: „Inspiring and leading people to develop agile and future proof business models.

Kontakt: info@strukturwandler.com